Von Geburt bis Abgabe

 

 

 

Hundewelpen gehören zu den echten Nesthockern. Der Entwicklungsstande zwischen den einzelnen Welpen eines Wurfes kann unterschiedlich sein , das hängt mit der Befruchtung der Eizellen zusammen , daher 63 Tage plus – minus 3 Tage.

Durch eine Überwachung der Geburt kann man Komplikationen vermeiden bzw. ganz verhindern. Eine vernünftige Erstversorgung der neugeborenen Welpen senkt das Risiko. Dabei müssen die Maßnahmen der aktuellen Situation angepasst sein um den Geburtsverlauf nicht zu stören.

Es ist Ziel der Erstversorgung Todesfälle durch rechtzeitiges Eingreifen zu verhindern. Welpen die Missbildungen und Verletzungen aufweisen, welche nicht mit dem Leben zu vereinbaren sind sollten von ihrem Leiden erlöst werden. Hier ein paar Beispiele:

Kiefergaumenspalte , offener Bauch , keine Schädeldecke, keine Afteröffnung oder fehlende Gliedmaße.

 

Scheinbar tot Welpen können reanimiert werden. Solange ein Herzschlag zu spüren ist, kann eine Reanimation sogar noch nach 20 Minuten erfolgreich sein.

Das Neugeborenengewicht ist bedingt aussagekräftig was die Entwicklungsdauer betrifft. Es muss berücksichtigt werden dass, das Geburtsgewicht neben der unterschiedlichen Entwicklungsdauer auch von der Plazentagröße abhängig ist.

Die bei der Geburt vorhandene Unreife ist auch der Grund warum Welpen in den ersten 3 - 4 Wochen ( je nach Rasse ) von der Mutter abgängig sind. Mit Beginn der Geburt kommt es durch die Wehen zur Reduzierung des utero – plazentären Blutflusses. Mit Eintritt des Welpen in den vaginalen Bereich des Geburtsweges ist die Plazenta bereits abgelöst.

 

 

Ab diesem Zeitpunkt ist die matermale Sauerstoffversorgung beendet und der Welpe in dieser Situation sich selbst überlassen. Während der Geburt wird die Sauerstoffversorgung extrem eingeschränkt. Nur die lebenswichtigen Organe ( Herzmuskel, Gehirn ) werden ausreichend versorgt. Wenn die Sauerstoffversorgung ungenügend ist, ist das nachweisbar wenn der Herzschlag von 180 – 200 auf unter 150 pro Minute absinkt, erkennbar durch eine Ultraschalluntersuchung. Die Sonographie ist eine der wichtigsten bildgebenden Untersuchungsverfahren. Jeder Welpe kommt mit einer verminderten Sauerstoffversorgung und einem leicht abgesunkenen Säure – Basis Verhältnis zur Welt. Das ist der Auslöser hierfür dass das Atemzentrum angeregt wird und es zu ersten Atemzügen kommt.

Voraussetzung hierfür ist die Reife der Lunge:

Durchgängigkeit der Luft zu – und abführenden Wege

Unversehrtheit von Zwerchfell und Torax

Mit Durchtritt des Welpen durch das Becken und er Vagina kommt es zu starken Druck auf den Körper wodurch ein Teil des Fruchtwassers abgepresst und abgeschluckt wird. Der andere Teil wird resorbiert und über Lymph – und Kapilarbahnen entsorgt. Sobald der Kopf erscheint muss daher sofort die Fruchthülle geöffnet werden, da der Welpe sonst erstickt.

 

Der erste Atemzug führt zur Weitung des Torax und Aufblähung der Lungenbläschen und daher zur regelmäßigen Atmung. Sind die luftzuführenden Wege frei , wird die Luft durch die Nase eingesogen. Der Mund bleibt geschlossen. Länger anhaltende

 

Schnappatmung ist ein Zeichen für :

 

·        Schleimansammlung in den Bronchien

·        Fruchtwasser in der Lunge

·        Ungenügende Stimmulanz des Atemzentrums

 

Die ersten Atemzüge der Welpen sind unregelmäßig und werden nach ca. 2 Minuten regelmäßig. Die Atemfrequenz liegt in den ersten 2 Lebenswochen zwischen 15 und 35 Zügen pro Minute.

Den Schleim und Reste des Fruchtwassers kann man anhand einer Insulinspritze und eines aufgesetzten Zitzenhütchens absaugen. Unbedachtes „ rubbeln „ kann zu Atemstörungen führen.

 

Temperaturentwicklung

 

1. Lebensstunde         35,5° - 36,5°

1.Lebenswoche          36,0° - 36,5°

2.Lebenswoche          37,5° - 38°

ab der 3. Lebenswoche beträgt die Temperatur 38 , 0°

 

Umgebungstemperatur

 

Die Temperatur im Welpenzimmer sollte zwischen 25° und 30° liegen. Die Höhe der Temperatur hängt von der Körpertemperatur der Welpen ab.

 

 Gewichtszunahme

 

Nach 8 – 10 Tagen sollte sich das Geburtsgewicht um 80 – 100 % erhöhen.

In den meisten Fällen geschieht es auch. Kann aber auch passieren das weniger oder aber auch erheblich mehr zugenommen wird.

Sollte ein Welpe mal abnehmen und es sich nur um ein paar Gramm handeln , ist es noch nicht so schlimm. Gefährlich wird es erst, wenn der Welpe viel abnimmt.

Dann sollte man eine genaue Ursachenforschung betreiben.

Es können gravierende Krankheitsgründe vorliegen.

Je schneller man dann handelt , um besser sind die Heilungschancen.

 

Säugen

 

Die Hündin beginnt unmittelbar nach der Geburt die Welpen zu säugen.

Anfangs oft bis zu 40 mal in 15 Stunden. Die Welpen suchen reflexartig die Zitzen, das ist unabhängig von Hunger oder Nahrungserwerb. Durch kräftiges Treten der Vordergliedmaßen wird der Milchfluß angeregt. ( Milchtritt ) .

Säugen kann auch durch andere Reize ausgelöst werden. Sie saugen dann schon mal bei den Wurfgeschwistern, das gehört aber zum natürlichen Verhalten. Bei Flaschenaufzuchten kann man dieses Verhalten vermehrt feststellen.

 

 Schlaf – und Wachphase

 

In den ersten Tagen ist eine Schlafzeit gegenüber der Wachzeit von ca. 90%

Normal. Der Welpe verschläft also die ersten Lebenstage. Muskel fangen an zu zucken. Wir bringen das mit träumen in Verbindung.

 Zahnung

 

Die Zahnung findet zwischen dem 20. und 45. Tag statt ( je nach Rasse )

Das Milchgebiss hat 28 Zähne.

 

Beweglichkeit der Welpen

 

Zuerst Suchbewegungen.

Umstellung der Streck – und Beugemuskeln. Nach ca.10 Tagen erste Stehversuche.

( je nach Rasse )

 

Entwicklung der Sinnesorgane

 

Die Welpen werden blind und taub geboren. Die Augen öffnen sie ab den 10.- 14. Tag. Richtig sehen können die Welpen aber erst ab den 21. Tag.

Ab den 13. – 15. Tag öffnen sich die Ohren. Geräusche können aber schon ab den 3. Tag wahrgenommen werden.

 

Magen und Darm

 

Die Mundhöhle, Magen und Darminhalt sind zum Zeitpunkt der Geburt steril. Erst nach öffnen der Fruchthülle kommt es zur Ansammlung von keimen der Außenwelt.

Also sollte das gesamte Umfeld während der Geburt nach Möglichkeit keimfrei gehalten werden. Die mit der Muttermilch aufgenommenen Immunkomplexe gelangen unversehrt in den Darm. Keime und Bakterien die mit der Muttermilch aufgenommen werden können sich im Magen – Darmtrakt festsetzen und den Welpen extrem gefährden.

 

Leber

 

Die Leber hat bei der Geburt ca. 7 – 10% der Körpermasse. Sie dient anfänglich als Speicherorgan. Allerdings erschöpft sich dieser Glukosespeicher sehr rasch. Sie reichen im Allgemeinen nur für die ersten 12 Lebensstunden. Deshalb muß rechtzeitig die Milchaufnahme erfolgen.

 

Niere

 

Die Plazenta übernimmt während der Entwicklungsphase die Aufgabe Stoffwechselprodukte auszuscheiden. Die Niere hat also bis zur Geburt nur eine geringe Funktion. Sie ist auch noch nicht voll ausgereift, das ist sie erst im Alter von ca. 2 –4 Wochen. Die Harnbildung ist aber bereits in der fetalen Niere möglich. Es werden kleine Mengen Urin gebildet und in die Fruchtblase abgegeben. Der Blasenraum hat zum Zeitpunkt der Geburt ein Volumen von 5 – 40 ml je nach Größe des Welpen. Der Welpe kann in der ersten Zeit nicht allein Urin und Kot absetzen , daher das putzen der Hündin. Durch den gleichmäßigen Druck ist ein kontrollierter Harn – und Kotabsatz möglich.

 

Verhaltensentwicklung

 

Aufgrund des unterentwickelten Zustandes des Zentralen Nervensystems von Hunden während der Geburt ist nicht davon auszugehen, dass durch lernen Einflüsse auf die Verhaltensentwicklung entstehen können. Haltungs – und Umwelteinflüsse auf die Hündin während der Trächtigkeit muß daher erhöhte Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Diese Phase umfasst den Lebensabschnitt von der Geburt bis zum öffnen der Augen mit 10 – 14 Tagen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Verhalten der Welpen mit unkontrollierten Bewegungen zu sehen.

 

Ernährung der Welpen

 

Bis zur ersten Nahrungsaufnahme erfolgt die Versorgung des Welpen ausschließlich über die körpereigenen Energie – und Nährstoffreserven. Diese Energiequelle reicht für die ersten 8 – 10 Lebensstunden. Bei Frühgeborenen oder untergewichtigen Welpen, die nur geringe Glykogenspeicher haben ist die Überlebenszeit deutlich kürzer.

 

Kolostrum (Erstmilch)

 

Kolostrum dient als konzentrierte Energie – und Nährstoffquelle. Sie besitzt eine deutlich andere Zusammensetzung als die normale Muttermilch. Der Eiweisgehalt ist deutlich höher. Die Welpen sollten deshalb innerhalb der ersten Lebensstunden ausreichend Kolostrum aufnehmen, um gegen Infektionen geschützt zu werden.

 

Muttermilch

 

Die Muttermilch ist eine Komplettnahrung, das den Bedarf der Welpen in den ersten Lebenswochen vollständig deckt und eine hohe Verdaulichkeit aufweist. Eine intensive Kontrolle der Welpen und regelmäßiges Wiegen zur Prüfung der Entwicklung lassen wichtige Rückschlüsse auf die Qualität und Quantität der Milch zu.

 

Beifütterung

 

Der Beginn der Beifütterung ist abgängig von der Anzahl der Welpen und der Milchmenge der Mutter. Zufüttern kann man meist schon ab der 3. Lebenswoche.

Geeignet sind Welpenmilch, Welpenbrei , das mit Wasser verdünnte Futter der Hündin , oder hochverdauliche eigene Mischungen. Das Futter sollte stark verkleinert oder breiig in flachen Schalen mit einer Temperatur von ca. 35° - 37° angeboten werden. Die Menge richtet sich nach dem Appetit der Welpen.

 

Mutterlose Aufzucht

 

Zur mutterlosen Aufzucht oder zur zusätzlichen Versorgung der Welpen benötigt man eine gute Welpenmilch, die im Fachhandel oder bei Tierärzten erhältlich ist. Ein Fläschchen und einen Schnuller welcher der Größe der Zitze angepasst sein sollte. Es darf auf keinen Fall Milch für Säuglinge oder Kuhmilch verwendet werden, da hier für den Welpen zuwenig Fett und Proteine enthalten sind. Selbst angefertigte Ersatzmilch ist ebenso ungeeignet, da nie die gleiche Mischung hergestellt werden kann. Auch hygienische Aspekte spielen eine große Rolle. Außerdem kann es zu Durchfall beim Welpen führen. Auf keinen Fall darf die restliche Milch aufgewärmt werden.

 

Fütterung der Welpen

 

Welpen trinken in der Regel in Bauchlage und saugen sich an den Zitzen fest.

Diese Gegebenheit sollten bei Flachenzufütterung so gut wie möglich nachgeahmt werden.

Die Häufigkeit der Fütterung richtet sich nach der Saugfrequenz am Muttertier. In den ersten Lebenswochen sollte es alle 2 Stunden ( auch nachts ) erfolgen. Welpen die bereits bei der Mutter getrunken haben akzeptieren den Schnuller meist schlecht oder gar nicht. Es gibt die Möglichkeit dann mit einer Spritze zu füttern. Das erfordert aber einiges Fingerspitzengefühl da sich der Welpe leicht verschlucken kann. Mit einer kleinen List kann man den Welpen vom Schnuller überzeugen in dem man etwas Honig auf den Schnuller reibt. Das Loch sollte nicht zu groß sein, so das der Welpe sich beim saugen anstrengen muß . Auch sollte man während der Fütterung kleine Pausen einlegen, so das der Welpe nach dem Schnuller suchen muss. Bei einer kompletten Handaufzucht ( Hündin hat keine Milch oder ist verstorben …. ) darf der Züchter die Massage zur Kot – und Urinabsetzung übernehmen. Hierfür sollte ein warmes feuchtes Tuch verwendet werden.

 

Utensilien zur mutterlosen Aufzucht

 

Saugfläschchen mit kleiner Skalierung

Trinksauger , welcher Form und Größe in etwa der Zitze entspricht

Welpenmilch

Eventuell Traubenzucker oder Honig zur besseren Akzeptanz des Schnullers

Eventuell Paraffinöl und Bauchwehtee bei Blähungen oder Kotabsatzbeschwerden.

Feuchte Tücher zur Stimmulierung von Urin – und Kotabsatz

 

 Übergangsphase

 

Zu Beginn der 3. Lebenswoche öffnen sich die Augen und Ohren der Welpen , die Mobilität nimmt deutlich zu und die Bewegungen werden deutlich kontrollierter . Die Schlafphasen sind nicht mehr so lange. Die Welpen beginnen ihre Umgebung wahr zunehmen. Allerdings können zu diesem Zeitpunkt visuelle Reize noch nicht vollständig verarbeitet werden , dieser Reifeprozess dauert bis zum Beginn der 4.Lebenswoche.

 

Sozialisationsphase

 

Die Sozialisationsphase beginnt mit der 4. Lebenswoche und endet mit der 12. –14. Lebenswoche, je nach Rasse.

Wichtige Punkte sind:

 

·        Kontakt zu Artgenossen

·        Kontakt mit Menschen aller Altersklassen

·        Anbieten von „ welpensicheren „ Spielzeug

·        Spiel mit Menschen und Artgenossen

·        Gemeinsame Fütterung der Welpen

·        Kontakt mit anderen Tierarten

·        Kontakt zur Außenwelt ( Kennenlernen von verschieden Geräuschen ,  Bodenuntergründen , Wasser sowie Alltagssituationen ermöglichen ein stressfreies Zurechtfinden im späteren Leben )

·        Autofahren, kleinere Ausflüge , Anlegen von Halsband und Leine

 

Entwurmen

 

Die erste Entwurmung sollte erst nach dem öffnen der Augen erfolgen.

Mutterhündin UND Welpen. Dann im Abstand von 14 Tagen wieder entwurmen.

Die Mutterhündin sollte während der Trächtigkeit nicht entwurmt werden, da die Feten geschädigt werden können und es zu Aborten führen kann.

 

Impfungen

 

In keinem Fall sollte eine tragende Hündin geimpft werden, da es zu Aborten führen kann. Die Welpen sollten im Alter von 8 Wochen das erste Mal geimpft werden. Die Hündin kann zu diesem Zeitpunkt ebenfalls geimpft werden. Die zweite Impfung erfolgt dann mit 12 Wochen. Bei Kleinrassen ist es empfehlenswert diese beiden Impfungen ohne Tollwut zu impfen. Bei Großrassen kann man es machen.

 

Erkrankungen

 

Toxisches Milchsyndrom:

Unter toxischen Milchsyndrom werden Verdauungsstörungen der Welpen durch Aufnahme von Toxinen mit der Muttermilch verstanden. hervorgerufen durch eine Gebärmutterentzündung oder Entzündung der Milchleiste. Kann zu erheblichen Durchfall führen und daher zu Flüssigkeitsverlust.

 

Schwimmer – Puppy – Syndrom:

Welpen, die dieses Krankheitsbild zeigen, gelingt es nicht , im Alter von 10 – 14 Tagen ihre Gliedmaßen unter den Körper zu führen und zu laufen. Es können Vorder – und Hinterbeine betroffen sein, meist sind es nur die Hinterbeine. Betroffene Tiere liegen meist auf dem Bauch und zeigen paddelnde Bewegungen der zur Seite gespreizten Beine. Die Erkrankung tritt bei einzelnen Welpen als auch bei ganzen Würfen auf. Die Ursache hierfür ist noch unklar. Ursachen kann sein:

Zu glatter Boden

Oder aber ein zu hohes Körpergewicht.

 

Fading – Puppy – Syndrom

 

Das Fading – Puppy – Syndrom ist eine Beschreibung dafür, dass zunächst gesunde Welpen einen zunehmenden Vitalitätsverlust zeigen, ohne das eine klare Ursache gefunden werden kann. Trotz intensiver Pflege kommt es innerhalb der ersten 14 Lebenstagen in der Regel zum Tod. Hinter dem Begriff Fading – Puppy – Syndroms verbergen sich sicherlich eine Reihe von Erkrankungen, die bisher nur unzureichend diagnostiziert werden können, wie angeborene Stoffwechselstörungen , Traumen, Organschäden und Unverträglichkeitsreaktionen.

 

Herpesinfektion

 

Nach anfänglichem Durchfall ( gelblich – grün ) lässt die Sauglust nach, die Welpen wimmern andauernd und rudern mit den Beinchen. Sie verlieren rasch an Gewicht und werden zunehmend schwächer. Eventuell treten darüber hinaus auch blutiger Durchfall und Schleimhautblutungen auf. Innerhalb von 1 – 3 Tagen versterben die Welpen. Oftmals sind davon ganze Würfe betroffen. Der Erreger sitzt in der Scheidenschleimhaut der Hündin, daher infizieren sich die Welpen bereits bei der Geburt. Da Welpen ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren können findet der Herpesvirus optimale Bedingungen vor.

 
 
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